Zum Geleit

Das Jubiläum der Schützenbruderschaft St. Johannes ist Anlaß zu froher Festfeier, dankbarem Innehalten und mutigem Ausblick; denn ein hundertjähriges Bestehen darf nicht übergangen, sondern muss gewürdigt werden.

Vor hundert Jahren haben sich in Wimbern eine Anzahl von Männern zusammengefunden und die Schützenbruderschaft gegründet. Wurzelnd im christlichen Glauben hatten sie gleiche Ziele und Interessen. Vielleicht waren sie auch in ihren Problemen und Nöten noch unmittelbarer und stärker aufeinander verwiesen als wir heute. Was die Bruderschaft dann im Auf und Ab der vielen Jahre den Mitgliedern und allen Dorfbewohnern von Wimbern durch Pflege von Gemeinschaft und Solidarität, von Heimatliebe und Geschichtsbewusstsein, von Verantwortung gegenüber der Kirchen- und der Kommunalgemeinde an Anstößen, Impulsen und Hilfen geschenkt hat, können wir nur ahnen. Dankbar gehen an einem solchen Jubiläum die Gedanken zu denen, die in der Gemeinschaft Verantwortung getragen und mitgearbeitet haben. Viel Phantasie, Umsicht, Hingabe und tatkräftige Arbeit wurden zum Wohle aller eingebracht! Doch letztlich war dies alles nur möglich durch Gott, den Geber alles Guten! Ihm sei vor allem Dank gesagt!

Da sich die Schützenbruderschaft St. Johannes von jeher dem kirchlichen Leben in Wimbern innerhalb der Kirchengemeinde St. Johannes Baptist in Barge verpflichtet und verbunden weiß, feiern wir den Jubiläums-Festgottesdienst in Barge.

Als neuer Präses sage ich der Schützenbruderschaft zum Jubiläum herzliche Glück- und Segenswünsche. Ich hege den Wunsch, daß sich auch in Zukunft viele Menschen – auch junge Leute – in der Schützenbruderschaft wohlfühlen, daß sie zusammenstehen und mithelfen, die erstrebenswerten Ideale und Ziele zu verwirklichen. Dem Jubiläums-Schützenfest wünsche ich gutes Gelingen und allen Teilnehmern recht viel Freude!

Herrn Pater Alois Kohler, der in den vergangenen Jahren der Schützenbruderschaft freundschaftlich mit Rat und Tat verbunden war, als in Barge kein Seelsorger wohnte, sei für die geistliche Betreuung der Schützen ein herzliches Dankeschön gesagt!

Pfarrer Herbert Rapp, Präses